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Ferien ganz nach Brittas Geschmack: Die Schweiz geizt nicht mit neuen Reizen

12. Mai 2021

Frei nach einem Schweizer Sprichwort „Es gibt nichts, was es nicht gibt – S’git nüt wo’s nit git“ möchte ich euch mit neuen Ferienerlebnissen in der Schweiz beeindrucken und inspirieren:

In der Schweiz treiben es Frauen auf die Spitze

Nicht, was ihr denkt! Alles friedlich und gemütlich! Auf MySwitzerland.com/women richten sich erstmals rund 230 Angebote und Events ausschließlich ans weibliche Geschlecht. Von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen können die speziellen Erlebnisse dauern – allen gemeinsam ist, dass sie von Frauen geführt werden.

Da wäre die fünftägige Hochtour im Monte-Rosa-Massiv im Wallis der Mammut Alpine School, die von der Profi-Alpinistin und Bergführerin Caro North geführt wird. Oder das Frauenpower-Erlebnis im Engadin in Graubünden – hier verbringen Einsteigerinnen mit Lust auf Klettern und Yoga mit einer Bergführerin.

Richtig herausfordernd ist diese Challenge: Die 100 % Women Peak Challenge! Reine Frauenseilschaften werden dazu aufgerufen, die höchsten Gipfel der Schweizer Alpen bis zum 8. September 2021 zu erklimmen. Es geht aber nicht um maskulinen Wettbewerb, sondern um das gemeinsame Erleben!

MySwitzerland.com/women

 

Schwindelgefühle einmal anders: „Swing the world“ – Schaukeln mit Aussicht im Tessin

Ein junges Paar aus dem Tessin hat die Zeit der ersten Lockdown-Phase im Frühjahr 2020 genutzt und eine spektakuläre Attraktion kreiert: „Swing the world“

In diesen riesigen und von Hand gefertigten Superschaukeln könnt ihr euch in die Lüfte heben und das Tessin neu entdecken! Schwindelattacken möglich! Schaukelt euch zu den schönsten Orten des Tessins und entdeckt am See, auf dem Gipfel eines Berges, auf der Piazza oder am Wasserfall die schönsten Seiten der Region im südlichsten Kanton der Schweiz. Die daraus entstehenden Pics könnt ihr auf eurem Instagram-Account richtig abfeiern!

(c)Schweiz Tourismus -Nicola Fuerer

Scharf, schärfer am schärfsten: Schmiedet euer eigenes Messer

Wo wenn nicht in der Schweiz kann man sein eigenes Messer schmieden! Thomas Lampert, ein Schmied aus dem Unterengadin, ist für seine handgeschmiedeten, wuchtigen Messer auch in der gehobenen Gastronomie und unter Starköchen wie Andreas Caminada bekannt.

Im Sommer eröffnet er eine neue Werkhalle, welche mit einer Show-Schmiede beeindruckt und den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in das jahrhundertealte Handwerk gewährt. Wer selbst an Hammer und Amboss ran möchte, kann einen der zweitägigen Workshops buchen und unter der fachmännischen Anleitung von Thomas Lampert sein eigenes Messer schmieden.

Zum längsten Baumwipfelweg der Welt geht es geradewegs nach Graubünden

In Laax eröffnet im Sommer 2021 der weltweit längste Baumwipfelpfad. Nachdem Abenteurlustige über einen der beiden Einstiegstürme die Plattformhöhe erreicht haben, führt der 1,5 Kilometer lange Steg mitten durch den Wald. Dabei ist man immer auf Augenhöhe mit den Baumkronen. Auf bis zu 28 Meter Höhe lässt sich der Wald aus einer ungewohnten Perspektive erleben.

Das schwindelerregende Naturerlebnis für die ganze Familie glänzt außerdem mit einer spiralförmigen Rutschbahn und vier Plattformen mit Sitzmöglichkeiten.

©Flims Laax Falera

Der größte Wassertropfen der Welt – könnte genau euch treffen

In Winterthur ist im Swiss Science Center Technorama Anfassen ausdrücklich erwünscht. An unzähligen Experimentiererstationen können Naturphänomene mit allen Sinnen erlebt werden. Seit April 2021 hat der neue Outdoor Technorama-Park eröffnet – ein als naturräumlich geprägtes Kontrastprogramm zur intensiven Erlebniswelt im Haus.

An der 130 Meter langen und bis zu 17 Meter hohen Wunderbrücke könnt ihr die Kraft von 5 Tonnen Wasser spüren und dem größten Wassertropfen der Welt gefährlich nahe kommen. Ein hautnahes Erlebnis, sage ich nur!

(c) Switzerland Tourism – Silvano Zeiter

Schon einmal von „Swisstainable“ gehört?

So nennt man Schweizer Nachhaltigkeit: und genauso will der Gast von heute seinen Urlaub verbringen! Nachhaltig, regional und authentisch. Schweiz eben.

Ein gutes Beispiel für Swisstainable: Das Tropenhaus Frutigen

Das Tropenhaus am Fuß der Berner Hochalpen vereinigt mit einem innovativen Energiekonzept Bergwasser, Fischzucht und einen Tropengarten. Weil das zu warme Abwasser aus dem Lötschbergtunnel nicht in die heimischen Bäche abfließen darf, wird es im Tropenhaus genutzt, um wärmeliebende Tiere und Pflanzen zu züchten. Damit konnte eine teure und energieaufwändige Abkühlung des Wassers vermieden werden. Details zur Geothermie, erneuerbaren Energien, Aquakultur und nachhaltiger Nahrungsproduktion kann man bei Führungen erfahren.

(c) TALK AG

Campen in den schönsten Naturplätzen

Nomady in Graubünden ist sozusagen das Airbnb für alle Campingfans! Inmitten der Natur mit seinem Camper, Bus oder Zelt übernachten? Geht in der Schweiz ganz legal mittels NOmady. Hier auf der neuen Plattform könnt ihr Plätze bei privaten Anbietern wie z.B. Bauern buchen. Toiletten sowie Unterstände sind meistens auf dem Gelände vorhanden. Frühstück schmeckt aus dem Hofladen. Derzeit werden auf Nomady 12 Übernachtungsmöglichkeiten angeboten.

Taste my Swiss Cities – 10 Städte – 10 Insider-Kulinariktipps

Wer gerne die schönen Städte der Schweiz bereists sollte sich dieses Vergnügen, das hoffentlich bald wieder möglich ist, nicht entgehen lassen:

Mit dem Programm “Taste my Swiss City” könnt ihr 10 Städte kulinarisch und abseits des Mainstreams kennenlernen. Vier bis sechs verschiedene Stationen umfasst dieses ungewöhnliche Menü – geht auch vegetarisch -, bei dem ihr die lokale Gastroszene aus einer anderen Perspektive erleben könnt.

Ihr wählt ob elegant, kulturell oder szenig – ein Insider navigiert euch virtuell durch die Stadt. Dann folgt ihr eurem Kulinarikexperten durch versteckte Bars, Dachgärten oder versteckte Kneipen.

www.myswitzerland.com

 

 

 

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